Bürger für Mühlheim e. V. © 2026

Kommunalwahl 2026 - Stadtentwicklung zum Nutzen von Mühlheim

Kein Wachstum um jeden Preis Die Entwicklung der Stadt Mühlheim hat sich in erster Linie an den Interessen der zurzeit hier lebenden Bevölkerung zu richten. Natürlich ist Mühlheim keine Insel im Rhein-Main-Gebiet, aber es darf nicht alles einer stark wachsenden Stadt Frankfurt untergeordnet werden. Sicher sind weiter Neubauten erforderlich, es muss aber ins-besondere bezahlbarer Wohnraum errichtet werden, damit sich nicht nur Spitzenver-diener vernünftige Wohnungen leisten können. Dies muss vor allem durch die stadteigene Wohnbau GmbH erfolgen. Die Projekte im Talweg und in der Bürgermeister-Beheim-Straße, die maßgeblich von uns initiiert wurden, sind ein erster Anfang. Möglichkeiten dafür gibt es in der Stadt ausreichend, z. B. entlang der Lämmerspieler Straße, der Borsigstraße oder auf dem jetzigen Bauhofgelände. Mehrere Projekte mit jeweils über 100 Wohneinheiten als Geschosswohnungsbau auf wenig Fläche wurden in den letzten Jahren realisiert. Darüber entstehen aber auch an vielen Stellen neue Geschosswohnungen wo bisher normale Ein- und Mehrfamilienhäuser gestanden haben. Diese Entwicklung verändert die Stadt Mühlheim grundlegend und nicht zum Vorteil. Die bisherige Sozialstruktur und das Ortsbild werden zum Nachteil verändert. Da geht es nicht nur um Parkplätze, die bei diesen Neubauten nicht in ausreichender Anzahl verwirklicht werden und zu einer Parkplatzknappheit führen. Die Wohnungen die gerade gebaut werden sind so hochpreisig, dass sie sich kaum ein Mühlheimer leisten kann. Es findet ein Zuzug von Menschen in großer Zahl aus der Region oder von noch weiter statt, die eine Zeitlang hier arbeiten und dann wieder wegziehen. Eine Bindung zur Stadt Mühlheim besteht nicht mehr. Die kann auch bei einem so schnellen Wachstum nicht funktionieren. Die bestehende Infrastruktur wird durch stark ansteigende Bevölkerung überlastet. Dies gilt z.B. für Straßen aber auch Kindertagesstätten oder Schulen. Fehlentwicklungen, die durch zu schnelles Bauen und Verdichtung geschehen, sind im Nachhinein nicht mehr zu korrigieren. Deshalb muss die Stadt durch ihr Planungsrecht hier eingreifen. Falls die Wohnungspreise fallen, wie in der Vergangenheit schon öfter geschehen, dann ist es sehr gut möglich dass es gerade in den verdichteten Geschosswohnungsbauten zu Leerstand kommt. Die Sozialstruktur verschlechtert sich dann rapide und schnell ist ein sozialer Brennpunkt entstanden. Solche Entwicklungen kann man in Nachbarkommunen gut beobachten. Wir fordern deshalb: 1. Die Stadt Mühlheim muss ihre Stadtentwicklung wieder selbst gestalten. 2. Erhaltung der bestehenden gewachsenen Siedlungsstruktur in Mühlheim, wenn nötig durch neue Bebauungspläne. 3. Moderates Wachstum der Stadt, um die bestehende Infrastruktur nicht zu überlasten. 4. Errichtung von bezahlbarem Wohnraum für Mühlheimer Bürger.
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Kommunalwahl 2026 -

Stadtentwicklung zum Nutzen von

Mühlheim

Kein Wachstum um jeden Preis Die Entwicklung der Stadt Mühlheim hat sich in erster Linie an den Interessen der zurzeit hier lebenden Bevölkerung zu richten. Natürlich ist Mühlheim keine Insel im Rhein-Main-Gebiet, aber es darf nicht alles einer stark wachsenden Stadt Frankfurt untergeordnet werden. Sicher sind weiter Neubauten erforderlich, es muss aber insbesondere bezahlbarer Wohnraum errichtet werden, damit sich nicht nur Spitzenver-diener vernünftige Wohnungen leisten können. Dies muss vor allem durch die stadteigene Wohnbau GmbH erfolgen. Die Projekte im Talweg und in der Bürgermeister-Beheim-Straße, die maßgeblich von uns initiiert wurden, sind ein erster Anfang. Möglichkeiten dafür gibt es in der Stadt ausreichend, z. B. entlang der Lämmerspieler Straße, der Borsigstraße oder auf dem jetzigen Bauhofgelände. Mehrere Projekte mit jeweils über 100 Wohneinheiten als Geschosswohnungsbau auf wenig Fläche wurden in den letzten Jahren realisiert. Darüber entstehen aber auch an vielen Stellen neue Geschosswohnungen wo bisher normale Ein- und Mehrfamilienhäuser gestanden haben. Diese Entwicklung verändert die Stadt Mühlheim grundlegend und nicht zum Vorteil. Die bisherige Sozialstruktur und das Ortsbild werden zum Nachteil verändert. Da geht es nicht nur um Parkplätze, die bei diesen Neubauten nicht in ausreichender Anzahl verwirklicht werden und zu einer Parkplatzknappheit führen. Die Wohnungen die gerade gebaut werden sind so hochpreisig, dass sie sich kaum ein Mühlheimer leisten kann. Es findet ein Zuzug von Menschen in großer Zahl aus der Region oder von noch weiter statt, die eine Zeitlang hier arbeiten und dann wieder wegziehen. Eine Bindung zur Stadt Mühlheim besteht nicht mehr. Die kann auch bei einem so schnellen Wachstum nicht funktionieren. Die bestehende Infrastruktur wird durch stark ansteigende Bevölkerung überlastet. Dies gilt z.B. für Straßen aber auch Kindertagesstätten oder Schulen. Fehlentwicklungen, die durch zu schnelles Bauen und Verdichtung geschehen, sind im Nachhinein nicht mehr zu korrigieren. Deshalb muss die Stadt durch ihr Planungsrecht hier eingreifen. Falls die Wohnungspreise fallen, wie in der Vergangenheit schon öfter geschehen, dann ist es sehr gut möglich dass es gerade in den verdichteten Geschosswohnungsbauten zu Leerstand kommt. Die Sozialstruktur verschlechtert sich dann rapide und schnell ist ein sozialer Brennpunkt entstanden. Solche Entwicklungen kann man in Nachbarkommunen gut beobachten. Wir fordern deshalb: 1. Die Stadt Mühlheim muss ihre Stadtentwicklung wieder selbst gestalten. 2. Erhaltung der bestehenden gewachsenen Siedlungsstruktur in Mühlheim, wenn nötig durch neue Bebauungspläne. 3. Moderates Wachstum der Stadt, um die bestehende Infrastruktur nicht zu überlasten. 4. Errichtung von bezahlbarem Wohnraum für Mühlheimer Bürger.
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